Folge 57 - Innovation & Kreislaufwirtschaft: Wie ZINQ die Stahlverzinkung revolutioniert
Shownotes
In einer neuen Folge des Podcasts Ressourcen Neu Denken geht es um die Welt der zirkulären Stahlverzinkung. Moderator Marvin Müller spricht mit Lars Baumgürtel, CEO des Unternehmens ZINQ – dem Marktführer für Korrosionsschutz durch Feuerverzinken. In dieser Folge erfahren Sie wie ZINQ mit seinem „Planet ZINQ“-Modell und dem microZINQ-Verfahren die Branche transformiert: 80 % weniger Zinkverbrauch, Cradle-to-Cradle-zertifizierte Produkte und das ehrgeizige Ziel „Triple Zero“ (null CO₂, null Abfall, null Umweltverschmutzung).
ZinQ: https://www.zinq.com/
Mitgliedschaft: Profitieren Sie von einer Mitgliedschaft und verpassen Sie keine Informationen zu den Themen der Kreislaufwirtschaft.
https://dgaw.de/mitgliedschaft
Homepage: https://dgaw.de/dgaw-podcast
Veranstaltungen: https://dgaw.de/Veranstaltungen
Publikationen: https://dgaw.de/service/downloads
Moderation und Produktion: Studio Grüner Ton - Marvin Müller (www.gruener-ton.de))
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Ressourcen Neudenken, dem Podcast der DGAW zu Trends und Themen der Kreislaufwirtschaft.
00:00:10: Mein Name ist Marvin Müller und ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer neuen Folge, in der wir uns ein spannendes Verfahren bzw.
00:00:17: ein sehr spannendes Unternehmen einmal anschauen und ein bisschen mehr über deren Produkt- und Projektlinien erfahren wollen.
00:00:24: Die Rede ist von der Zink GmbH KOKHG mit Hauptsitz in Gelsenkirchen.
00:00:29: Eine europaweit tätige mittelständische Unternehmensgruppe mit dem Tätigkeitsschwerpunkt im Feuer verzinken von Stahl.
00:00:36: Ich habe schon angekündigt ein sehr spannendes Unternehmen.
00:00:39: Das wurde nämlich auch ganz offiziell nenn ich es mal bestätigt.
00:00:48: Im Interview zu Gast und mir hier online gegenüber geschaltet ist Herr Lars Baumgürtel.
00:00:54: Seit twointausend acht ist er Geschäftsführende, Alleingesellschaftete Zinkgruppe.
00:01:02: Und deswegen sage ich an dieser Stelle Hallo, herzlich willkommen im Podcast Herr Baumgürtel.
00:01:07: Hallo, vielen Dank, Herr Müller.
00:01:09: Ja, ich habe sie ja schon ein bisschen angekündigt.
00:01:11: Also ihr Unternehmen macht eine ganze Menge und was ich besonders spannend fand, waren ein paar Zahlen, die ich gelesen habe, die ich an dieser Stelle gerne mal zum Besten geben möchte.
00:01:20: Die Singgruppe beschichtet jedes Jahr über sechsohnundfünfzig tausend Tonnen Stahl, hat zweitausend Mitarbeiter und inzwischen fünfzig Standorte.
00:01:29: Wir sind in Europa tatsächlich in fünf Ländern tätig und machen dort überall im Kern das gleiche Oberflächen vor allem rund um das Thema Feuerverzinken von Stahl.
00:01:40: Es passt ja auch ganz gut bei uns in den Podcast, denn auch die Kreislaufwirtschaft ist ja ein Thema, was für Zink besonders wichtig ist, denn als erstes Unternehmen der Oberflächentechnik hat Zink ein zirkuläres Geschäftsmodell entwickelt, das Planet Zink betitelt ist.
00:01:55: Können Sie vielleicht dazu ein bisschen erzählen, aber auch allgemeinmals zum Unternehmen, wer vielleicht ihre Kunden sind und wo ihre Produkte überall eingesetzt werden?
00:02:03: Ja, vielleicht zunächst mal zum Unternehmen und zu dem, was wir tun.
00:02:06: Wir sind mittelstandig geprägt über die verschiedenen Standorte, bedienen wir insgesamt über twenty-fünfzigtausend Kunden, die Stahl verarbeiten, bearbeiten und dann natürlich für den Stahl, um ihn möglichst lange funktional zu erhalten, um ihn vor Korrosion zu schützen, dann unter anderem auch zu uns kommen, um diesen Stahl oder die Stahlprodukte dann entsprechend mit einer Oberfläche versehen zu bekommen.
00:02:30: Meistens zinkt wir.
00:02:32: aber auch Pröverbeschichtung oder die Kombination daraus.
00:02:35: Also im Grunde genommen sind wir ein Dienstleister, der verschiedene Oberflächen anbietet für viele, viele Kunden, die sich mit der Verarbeitung von Stahl beschäftigen.
00:02:46: Und wenn man sich das anschaut, ist das schon eine interessante Branche.
00:02:49: Oberflächen werden überall gebraucht und es ist natürlich genauso wie bei anderen Produkten die Frage, welche Umweltauswirkungen haben letztendlich dann diese Produkte und wie kann man die Umweltauswirkung möglicherweise ins positive drehen, also dass man am Ende sagt und das ist ein bisschen das Prinzip, was wir auch verfolgen mit Cradle to Cradle, also der Kreislaufführung von allen Ressourcen, Produkten, die wir haben.
00:03:12: und dem Nutzen, den man im Grunde genommen dann in diese Produkte hineingestalten kann, ganz konkret hier die Oberflächen.
00:03:19: Und das ist auch die Idee hinter Planet Sync.
00:03:21: Es ist ein zirkuläres Geschäftsmodell.
00:03:23: Das heißt, das gesamte Geschäft orientiert sich sozusagen an diesen Prozessen von ökologischem bzw.
00:03:30: Ökoprodukt-Design und auch entsprechend der Rohstoffsicherung, indem man diese Rohstoffe in den Produkten entsprechend so Design, so in ein Design, dass man sie immer wieder verwerten kann.
00:03:43: Und Glennet Zink, das ist die Idee, ist im Grunde noch mit den Dingen, die wir umgesetzt haben entlang der Wertschaffungskette, so ein bisschen prototypisch.
00:03:51: Das heißt, viele der Ideen, die wir entwickelt haben, basieren zum Beispiel auf europäisch anerkannten Standards und können so auch durch andere Unternehmen genutzt werden.
00:04:00: Und das war, glaube ich, auch so ein bisschen der Impetus.
00:04:02: Wir sind ja im Grunde das erste Energie- und Rohstoffintensive Unternehmen, das den Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bekommen hat.
00:04:11: Und wir sind nicht nur für uns sozusagen stolz dann darauf, sondern tatsächlich das ist eine Branche, die allgemein eben eher als im Hinblick auf Rohstoffverwendung und Energie kritisch angesehen wird, dass man es auch dort schaffen kann, eben entsprechende Maßnahmen, Projekte umzusetzen, um die oberflächen Technik insgesamt in Richtung Zirkularität zu bringen.
00:04:35: Wo wir gerade an der Stelle schon darüber sprechen, dann ziehe ich mir mal die Frage nach vorne, denn ich denke, die Hörerinnen und Hörer fragen sich das gerade auch.
00:04:43: Sie haben PlanetSync angesprochen.
00:04:45: Wie lange läuft das schon bzw.
00:04:47: was umfasst dieses Projekt denn alles?
00:04:50: Die Umstellung und die Transformation eines Unternehmens im Richtung Nachhaltigkeit ist in meinem Marathon.
00:04:54: Also jeder, der ein solches Projekt in seinem Unternehmen hat, weiß das ja auch.
00:05:00: speziell für uns eine Systematik entwickelt, die allerdings auch, das war von vornherein klar, einen langen Abend braucht und auch Investitionen, von denen man nicht davon ausgehen kann, dass sie innerhalb ein oder zwei Jahre dann auch tatsächlich zurückfließen können.
00:05:17: Wir haben uns aber so aufgestellt und die Prinzipien auch in die Produktentwicklungen mit hineingearbeitet, sodass wir heute nach fünfzehn Jahren sagen können.
00:05:28: Und das ist ja auch dann das, was für ein Planet Sync preiswürdig war, das System.
00:05:34: dass Geschäftsmodell als solches stabil ist und implementiert ist.
00:05:38: Aber nochmal, das ist tatsächlich nichts für Leute, die einen Horizont haben von einem Jahr oder die eher in Richtung Marketing und kurzfristige Effekte gehen wollen, sondern es ist tatsächlich eine fundamentale Änderung der Richtung, der strategischen Richtung eines Unternehmens.
00:05:54: Ich glaube gerade dieser effektive Umgang mit Energie und Rohstoffen ist für sie wahrscheinlich auch von elementarer Bedeutung, oder?
00:06:01: Also ich habe in der Vorbereitung, das war eigentlich auch der erste Gedanke, den ich hatte, Feuer verzinken ist ja ein ganz schön... Energieintensiver Prozess und vielleicht untertreibe ich damit sogar.
00:06:11: Also die Bäder zum Beispiel zum Verzinken von Stahl, die laufen einfach vierundzwanzig Stunden täglich, sieben Tage die Woche.
00:06:17: Und der Energiebedarf, der muss ja immens sein.
00:06:20: Und gleichzeitig haben wir gegenüber ja auch steigende Energiepreise.
00:06:24: Ist das für Sie problematisch oder war das eben damals auch schon so der Ausgangsgedanke für eben so ein Projekt?
00:06:31: Nein, insgesamt muss man sagen, dass der Rohstoff zinkt, zum Beispiel bei uns in der Bilanz sozusagen des Unternehmens noch viel gewichtiger ist.
00:06:40: Also wir haben es mit einer Energie- und Ressourcenintensiven Prozess zu tun, der aber gleichzeitig ein Produkt entstehen lässt, eine Oberfläche, die bis zu hundert Jahre den entsprechenden Stahl, der wird geschützt wird, rostfrei hält.
00:06:54: Und das ist ja am Ende dann der Nutzen, dem gewisse Kosten gegenüberstehen.
00:07:00: Nun ist das Problem an den Märkten, dass diese lange Lebensdauer zum Beispiel, derzeit über die Preisbildung nicht belohnt wird.
00:07:10: Aber dennoch ist es aus meiner Sicht richtig und wichtig, dass wir eine zirkuläre Qualität in unsere Produkte hineingeben, die es ermöglicht, diese Produkte möglichst lange in der Nutzung zu halten und sich auch so auszugestalten, dass sie am Ende kreislaufwirtschaftlich ohne Probleme und in der gleichen Qualität wiederverwertet werden können.
00:07:29: Und ich glaube, dass Darin, der Wert liegt und manchmal kommt dieser Wert halt um den Preis von Einsatz von Energie und Rohstoffen.
00:07:38: Und da ist eben die Frage dieses Abgleiches zwischen Prozess und Produkt.
00:07:42: Und da fühle ich mich, muss ich ganz ehrlich sagen, und das ist auch das, was ich eigentlich schon vor fünfzehn Jahren für mich entschieden habe, mit einem Produkt, was eine so lange Lebensdauer hat und was typisch für die Metalle sich dann doch relativ problemlos recyceln und wiederverwerten lässt, fühle ich mich... In dem Sinne wohl, dass ich sage, dieses Geschäft ist zukunftsfähig und zwar über das Produkt.
00:08:04: Und wir optimieren natürlich auch den Prozess.
00:08:07: Wir sind da sehr effizient, wenn ich mir anschaue, was wir im Bereich Energie die letzten Jahrzehnte schon eigentlich gemacht haben, um energieeffizient zu sein und auch im Bereich des Synk-Einsatzes.
00:08:20: Das treibt natürlich auch Innovation, aber diese Innovation müssen zielgerichtet sein und sie können sich nicht nur an Effizienz orientieren, sondern sie müssen sich auch auf das Produkt und die Effektivität des Produktes fokussieren.
00:08:32: Und da müssen wir halt überlegen, wenn wir schon Energie einsetzen, wenn wir Rohstoffe einsetzen, dann muss das Produkt auch tatsächlich diesen Energie- und Rohstoffeinsatz rechtfertigen.
00:08:41: Das ist so wie Oma immer sagte, billig gekauft ist zweimal gekauft.
00:08:45: Und klar, wenn ich ein Qualitätsprodukt habe, Und das nicht nur die Funktion entsprechend abbildet, sondern auch die ökologische Qualität.
00:08:55: Dann muss im Grunde genommen letztendlich dann auch die Bereitschaft da sein, dafür etwas mehr zu bezahlen.
00:09:01: Das kriegt man am Ende, kriegen wir sozusagen alles gemeinsam volkswirtschaftlich mehrfach wieder.
00:09:07: Wie gestaltet sich denn überhaupt die Energiebedarf?
00:09:10: Also ich hatte zum Beispiel mal in einem Interview gelesen, da hatten Sie gesagt, das ist wahrscheinlich zwei, drei Jahre her, dass die Erdgas, also die Erdgasversorgung gerne ersetzen möchten.
00:09:18: Klappt das?
00:09:19: Wie weit sind Sie da?
00:09:21: Zum Hintergrund natürlich haben wir, wie gesagt, alle Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz, die ökonomisch und technisch umsetzbar sind, betrachtet.
00:09:30: Wir haben auch zum Beispiel unser Vorpark elektrifiziert, all diese Maßnahmen.
00:09:35: Aber derzeit ist es einfach so, dass die ökonomisch tatsächlich beste Alternative immer noch Erdgas ist.
00:09:43: Und wir trotzdem natürlich wissen, dass wir am Ende das Erdgas ablösen müssen und daran arbeiten und auch nicht erst seit gestern.
00:09:51: verschiedene Wege durchzuprüfen, wie wir das können.
00:09:53: Da gibt es zwei Optionen.
00:09:54: Das eine ist die Elektrifizierung.
00:09:56: Da muss ich aber leider aus unserer Perspektive für unseren Prozess, für unseren individuellen Transformationsfahrt hin zur Decarbonisierung einfach sagen, Elektrifizierung ist unter den derzeitigen Bedingungen einfach nicht wettbewerbsfähig.
00:10:11: Da gibt es auch mit der Politik verschiedene Dinge, die wir diskutieren, wie man sowas trotzdem unterstützen könnte, zumindest die Teilelektrifizierung.
00:10:19: Und auf der anderen Seite haben wir natürlich mit Erdgas eine Community, die übrigens derzeit auch sehr günstig auf Weltmärkten gehandelt wird.
00:10:28: Da hat es zum Beispiel die Alternative bei den Molekülen, Wasserstoff, derzeit auch noch relativ schwer.
00:10:33: Und dann kommt das Thema, was machen wir überhaupt mit unserem Energiesystem insgesamt?
00:10:37: Wir werden auch in Zukunft weiterhin Energie brauchen.
00:10:40: Und ein Teil dieser Energie, so wie heute, wird natürlich dann auch durch Strom in die Nachfrage fließen müssen.
00:10:49: Aber halten wir mal fest, derzeit sind achtzig Prozent der Energiebedarfe durch Moleküle gedeckt und davon ein großer Teil durch Erdgas.
00:10:56: Und insofern ist es natürlich jetzt erstmal auch eine wichtige Option zu überlegen, wie machen wir sozusagen dann Gasekohlstoff frei?
00:11:06: Und können die in den Prozessen, wo sich dann auch die Moleküle als Energieträger bewährt haben, wo können wir das dann tatsächlich einsetzen?
00:11:13: Und was hat das zum Beispiel auch mit der Elektrifizierung zu tun?
00:11:16: Aufgrund der Befassung mit dieser Energie und dem Wunsch in Richtung die Carbonisierung zu transformieren, haben wir uns zum Beispiel mit Fraunhofer zusammengetan und gesagt, ja, warum können wir als Nachfrage uns nicht flexibilisieren?
00:11:28: In der prozesswärme, industriellen Prozesswärme, wo wir ein Teil, eine Teilbranche sind, kommt es darauf an, dass man Wärme erzeugt.
00:11:36: wie man diese Wärme erzeugt, also ob mit Strom oder mit Gasen, ist im Grunde genommen nicht das eigentliche Thema oder die Herausforderung.
00:11:45: Sondern die Herausforderung ist, wie kann ich zum Beispiel auch ein System dienlichen Beitrag leisten als größere Energieverbraucher, um zum Beispiel das sehr volatile Stromsystem in Deutschland zu stabilisieren und zum Beispiel Überschussstrommeng dem Netz zu entnehmen, damit im Grunde genommen der Strommarkt für alle stabil bleibt.
00:12:06: Da könnten wir einen Beitrag leisten, müssten aber bitte natürlich nicht, wenn alle Strom haben wollen und nicht genügend Strom da ist, auch noch als Verbraucher im Markt agieren.
00:12:14: Sondern da würden wir sagen, für den Teil der Zeit, wo wir Energie einsetzen, würden wir im Grunde genommen dann ein Gas, preferiert natürlich ein grundstofffreies Gas wie Wasserstoff einsetzen und könnten so im Grunde genommen als Energie intensives unternehmen, diese Flexibilität dazu verwenden, damit die Energie erzeugen in Deutschland stabil bleibt.
00:12:37: Wie realistisch ist das, in die Praxis umzusetzen?
00:12:40: Das ist sehr realistisch.
00:12:42: Das ist jetzt eine Frage... Zum Beispiel auch der Infrastruktur.
00:12:46: Wenn Sie Unternehmen der Prozesswärme, es gibt insgesamt in Deutschland dreihunderttausend Großbefolgungsanlagen, die könnten theoretisch alle flexibilisiert werden.
00:12:55: Wenn Sie die anschließen wollen, brauchen Sie natürlich Infrastruktur.
00:12:58: Und wir scheitern heute nicht notwendigerweise an der Erzeugung von Strom.
00:13:02: Wir scheitern sicher nicht an der Verfügbarkeit von Erdgas.
00:13:05: Wir scheitern vielleicht noch an dem Hochlauf von Kapazitäten für die Erzeugung von Wasserstoff.
00:13:12: Das wird auch die Zukunft zeigen.
00:13:13: Aber wir scheitern vor allen Dingen in der Umsetzung an der Infrastruktur.
00:13:17: Also im Grunde genommen haben wir ein Gasnetz, das ist super ausgebaut, aber wir haben ein Stromnetz, das an die Grenzen kommt, wenn noch weitere Verbraucher sich dazuschalten sollten.
00:13:28: Und wir müssen auch die Verknüpfung schaffen.
00:13:30: Und wir haben das Thema, dass wir natürlich noch in die Erzeugung und den Import vor allem von Wasserstoff einsteigen müssen, damit wir möglichst viele Alternativen haben und damit auch dann flexibel an den Märkten agieren können.
00:13:42: Ist Wasserstoff denn für die Zukunft noch eine Alternative oder beobachten Sie das genau?
00:13:47: Ich meine, es gab ja vor ein paar Jahren noch so einen Hype hin zum Wasserstoff und oh, es wird bald kommen.
00:13:53: und jetzt glaube ich, kommt so ein bisschen die Ernüchterung gerade.
00:13:59: Also es ist schwierig, wenn Sie aus deutschen Strom Wasserstoff herstellen wollen, weil der deutsche Strom einfach zu teuer ist.
00:14:05: Außer Sie nehmen den Strom, der überschüssig ist.
00:14:08: Da ist der Strom natürlich relativ günstig.
00:14:11: Aber es gibt Gegenden auf dieser Welt und sogar in Europa, also bei unseren Freunden aus dem Binnenmarkt, die hervorragende meteorologische Bedingungen haben.
00:14:21: Spanien, alle Mittelmeer, Anreinerstaaten und auch natürlich die Skandinavia mit ihren Offshore-Windpotentialen.
00:14:31: Die können im Grunde diesen Strom natürlich nicht bedarfsgerecht zu uns transportieren, sondern... Wenn wir die Energie aus diesen Regionen nutzbar machen wollen, zählt er genauso für Erdöl oder Erdgas.
00:14:43: Das wird ja auch im Grunde noch importiert.
00:14:46: Dann sollte man zum Teil dann auch bestehende Pipelines, also relativ günstig, was die Transformation in der Infrastruktur angeht, nutzen können.
00:14:55: Das ist dieses European Backbone.
00:14:58: Um dann diesen Strom der in Wasserstoff umgewandelt wurde, tatsächlich an die Bedarfe heran zu transportieren.
00:15:06: Und da sind wir natürlich in Deutschland ein interessanter Markt.
00:15:09: Das muss dann aussehen.
00:15:09: Diese Länder haben ja Interesse und die bauen ihre Kapazitäten jetzt schrittweise auf.
00:15:13: Aber auch dort gilt, wir brauchen die Infrastruktur.
00:15:16: Das heißt, das müssen die Pipelines gebaut werden, die es dann ermöglichen, diesen Wasserstoff, der günstig erzeugt wird, dann auch tatsächlich an die Verbraucher heran zu führen.
00:15:25: Sie hatten vorhin erwähnt, dass Sie mit der Politik auch in Dialog stehen, ist eben dieser Infrastrukturaufbau eines der Themen, die Sie dort besprechen?
00:15:32: Natürlich ist das eines der Themen und es gibt im Detail, viele Dinge zu regulieren.
00:15:37: Ich glaube, das Bewusstsein ist da.
00:15:40: Aber es ist natürlich eine Riesenherausforderung, ein Strom, beziehungsweise ein Energiesystem, wie das deutsche System mit zweitausendfünf einer Terawattstunden.
00:15:49: Das sind unglaubliche Zahlen tatsächlich zu transformieren.
00:15:53: Und ich kann auch verstehen, dass man da vor manchen Entscheidungen, die auch sehr viel Investitionsbedarfe nach sich ziehen, etwas zögert.
00:16:02: Aber da würde ich sagen, die Uhr tickt und die Dinge sind auch schon aufgegleist.
00:16:06: Wenn wir jetzt den Wasserstoff nehmen, das European Backbone kommt.
00:16:11: Es ist auch so, dass europäisch gedacht die Verknüpfung der einzelnen Stromerzeugungsmärkte mit den entsprechenden Abnahmeregionen auch verknüpft wird, ist ja nicht so, dass wir nur über ein deutsches Stromnetz reden, sondern wir reden auch über Strom, Exporte, Importe und so weiter.
00:16:27: Und das muss natürlich am Ende alles so funktionieren, dass die Industrie zu jedem Zeitpunkt Energie einsetzen kann und auch die Verbraucher für Verkehr und Gebäude entsprechend Energie bekommen.
00:16:39: Das ist hochkomplex.
00:16:40: Aber ganz ehrlich, wir nehmen keine Alternative.
00:16:43: Wir müssen das jetzt gestalten.
00:16:45: Ja, ich wollte gerade sagen, also der Weg ist relativ alternativ los.
00:16:50: Okay, ich würde an der Stelle gerne mal in den Wiederverwertungskreislauf schauen, weil das ist natürlich das, was uns in diesem Podcast hier besonders interessiert.
00:17:00: Sie hatten ja schon Ressourceneffizienz angesprochen und auch der Wiederverwertungskreislauf ist eben eines der Dinge, die genau da hinführen.
00:17:09: Ich hatte mich gefragt, normalerweise verhindert hier eben eine Zinkschicht.
00:17:13: Und Produkte, die eben verzinkt sind, eine sortenreine Trennung dieses Stahls.
00:17:17: Sie haben aber einen Entzinkungsverfahren entwickelt und können annähernd, das fand ich sehr beeindruckend, ein Hundertprozent des Zinks aus Feuer verzinkt im alten Material, rückgewinnen.
00:17:27: Können Sie ein bisschen erzählen, wie das überhaupt funktioniert?
00:17:30: Ja, ich würde erstmal auf die detaillsten Verfahren nicht eingehen, sondern die Idee dahinter.
00:17:34: Und das ist entscheidend, ist tatsächlich den Kreislauf von Zink und von Stahl.
00:17:39: zu trennen.
00:17:39: Derzeit ist es so, dass das Zink als Oberfläche mit dem Stahl in den Stahlkreislauf geht und dort eben für Herausforderungen sorgt, zum Beispiel bei der Sortio.
00:17:50: Das ist sehr nützlich gewesen.
00:17:51: Wir haben uns damals mit Trimonis zusammengesetzt und anders als ich erwartet habe, wurde mir gespiegelt, dass das Zink, was ja ansonsten für den Stahl eine tolle Sache ist, um die Stahlprodukte lange im Nutzungskreislauf zu halten.
00:18:05: Tatsächlich bei der Wiederverwertung ist nicht mehr ermöglicht, die entsprechende qualitative Sortierung so einfach durchzuführen.
00:18:14: Und die Lösung ist ziemlich einfach, indem man tatsächlich, und am besten nicht thermisch, sondern chemisch, das Zink, bevor der Stahl in den Kreislauf, sein Kreislauf geht, dann tatsächlich entfernt und in den bestehenden, bereits bestehenden Zinkkreislauf einführt.
00:18:30: Und das sind genau die Themen, an denen wir derzeit arbeiten, um zu sichern, dass Zink, das im Kreislauf ist, letztendlich nicht über den Stahl, dann mühsam über einen indirekten Wiederverwertungsweg dann wiedergewonnen wird, sondern am Ende direkt, also wir kürzen im Grunde genommen, die Prozessgette rund um das Recycling von Zink aus Altstahl massiv ab.
00:18:58: Aber diese Entzinkung, wo findet die Stadt?
00:19:01: Die findet bar und statt, bzw.
00:19:03: ist ein... Prozess, der nah an unseren Produktionsverfahren angedockt ist und es eben ermöglicht, dann das Zink chemisch wieder zu gewinnen.
00:19:17: Und wie steht es um andere verzinkte Produktionsabfälle?
00:19:20: Also wenn man zwar mal an die Automobilherstellung denkt, die natürlich viel verzinktes Material benutzen.
00:19:25: Also wie sieht es da zum Beispiel aus?
00:19:27: Also in der Theorie kann jeder Stahl der eine Zinkschicht hat dann entsprechend auch in diesem Ratingprozess verarbeitet werden.
00:19:40: Am Ende wird man sehen, wie immer gibt es dann qualitative und stoffstrombezogene Anforderungen und da wird man sehen, welcher Input welcher Feed dann am besten geeignet ist.
00:19:56: Wir haben allen unseren Kunden zunächst mal gesagt und ein entsprechendes Versprechen gegeben, wir nehmen alles zurück, was jemals irgendwo verzinkt wurde, damit einfach klar ist, dass wir Teil dieses Kreislaufes aus sind oder dieser Wertschöpfungskette, die sich mit dem Wiederverwerb von Stahl und Zink beschäftigen muss.
00:20:14: Denn das sind sehr wertvolle Stoffe und wir können sie eben, wenn wir damit entsprechend sorgsam umgehen, diese Stoffe eins zu eins, also in der gleichen Qualität, wieder in bestehende Verarbeitungsanlagen einführen, sodass man am Ende nicht erkennen kann, wieder für den Stahl, so heute schon in vielen Bereichen der Stand, noch im Bereich des Zinks, dass es sich um Sekundärmaterial handelt.
00:20:38: Sekundär ist auch aus meiner Sicht jetzt kein Merkmal, wo man sagt, ach, das ist eine schlechtere Qualität, sondern im Gegenteil, wenn wir den ökologischen Nutzen dann auch mit reinbeziehen, kann es durchaus sein, dass funktionaler Nutzen und ökologische Nutzen von Produkten, die ursprünglich aus Sekundärkrallen stammen, höher sein können insgesamt als das, was wir primär als Stoffe gewinnen.
00:21:03: Und bei der Umstellung auf recyceltes Zink gibt es da Herausforderungen bei.
00:21:08: und wie stellen Sie überhaupt die Qualität eben des recyceltem Materials sicher?
00:21:13: Na, im Grunde genommen orientiert sich die Qualität von Zink immer an den Vorgaben, die wir auch von den Börsen gehandelten Zink, also den Commodities sozusagen, kennen, die sind durchdefiniert.
00:21:26: Und das Ziel letztendlich auch jedes Recycling-Zinks in Anführungsstrichen muss sein, eigentlich diese qualitativen Anforderungen zu erfüllen.
00:21:33: Und zumindest für den Re-Zink-Prozess ist das auch vorgesehen, dass am Ende das Zinkprodukt nicht mehr unterschalten kann, am Anfang aus dem erzgewonnen wurde oder ob der fit letztendlich aus einer anderen logik stand nämlich der logik das sink zu gewinnen bevor der stahl in den kreis aufgeht.
00:21:57: gut dann würde ich jetzt gerne einmal auf ein anderes verfahren ein bisschen schauen.
00:22:02: wir hatten ja schon angesprochen das hatten sie auch gesagt das ist wahrscheinlich auch bekannt dass ohne eine oberflächen Beschichtung, mit Zink, alles was aus Stahl ist im Kontakt mit Sauerstoff einfach sofort rostet.
00:22:15: Zink ist nun ein gängiges Verfahren des Korrosionsschutzes und Sie haben in einem Projekt nun ein Mikrozink Verfahren entwickelt, das es möglich macht, eine um achtzig Prozent reduzierte Zink-Deckschicht für Stahlteile herzustellen.
00:22:29: Dafür unter anderem haben Sie auch zwei tausendfünfundzwanzig den deutschen Umweltpreis erhalten.
00:22:34: Können Sie da mal ein bisschen zu erzählen, wie funktioniert dieses Verfahren und was ist das Besondere daran?
00:22:40: Zunächst mal haben Sie völlig recht, man kann Stahl vor Korrosionsschützen, man muss Stahl vor Korrosionsschützen.
00:22:46: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, dies zu tun.
00:22:49: Und auch im Bereich der Verzinkung gibt es durchaus unterschiedliche Verfahren bzw.
00:22:55: Produkte.
00:22:56: Das klassische Feuerverzinken arbeitet ähnlich wie andere Beschichtungstechnologien nach dem Motto viel hilft viel bzw.
00:23:06: man definiert den Schutz über die Menge an Material, das man sozusagen aufbringt, um den Stahl vor Korrosion zu schützen.
00:23:14: Und wir haben uns gefragt, auch übrigens mit Unterstützung von Kunden, die Innovation und Weiterentwicklung auch in diesem Bereich gerne haben wollten, ob das so bleiben muss, also ob viel Hilfe, viel tatsächlich etwas ist.
00:23:31: was dann im Grunde genommen das Ende der Entwicklung bedeutet.
00:23:34: Und wir haben das Glück gehabt, dass wir aufgrund von Entwicklungsarbeiten, wie gesagt, im Kontext von Kunden es geschafft haben, das umzudrehen, ein weniger ist mehr.
00:23:46: Am Ende bei einer Feuerverzicht ist es so, dass es eben nicht so ist, dass das Material darüber entscheidet, wie lange es hält, beziehungsweise Menge am Material, sondern auch die Frage welches Material.
00:23:57: habe ich dann im Prozess beziehungsweise welches Material bring ich als Oberfläche auf das Produkt auf den Stahl.
00:24:03: Und es ist am Ende immer die Deckschicht, also die oberste Schicht einer Oberfläche, die zumindest im Bereich des Feuerverzinkens darüber entscheidet, wie reagiert dann sozusagen die Oberfläche auf die Umgebung?
00:24:16: Wie schnell trägt sie sich ab?
00:24:17: Und wir haben das Glück gehabt mit Mikro Zink, dass wir eine Formel entwickelt haben für die Oberfläche, die Eigentlich sehr schnell reagiert, also die Deckschicht bildet sehr schnell Reaktionsprodukte mit der Umgebung, das ist eigentlich auch immer der Mechanismus.
00:24:35: Und diese Reaktionsprodukte, die werden einmal gebildet und umgesetzt in eine kristalline Struktur.
00:24:40: Und diese kristalline Struktur ist am Ende in Erd, quasi so wie Edelstahl.
00:24:45: nicht für ewig, also keine Oberfläche hält ewig, aber diese Deckschicht ist halt sehr stabil und damit ist es eigentlich egal, ob ich da drunter noch so und so viel Gramm Zink habe oder etwas weniger.
00:24:57: Eigentlich ist die Deckschicht bei Micro Zink entscheidend für die Haltbarkeit der Oberfläche und so sollte es auch sein, deswegen so schlau ist Zink, kann man sich das dann unter den Bedingungen vom Micro Zink leisten.
00:25:09: auf viel Material zu verzichten, weil die Deckschicht im Grunde genommen diese Leistungsfähigkeit und übrigens auch die Funktionalität der Oberfläche gewährleistet.
00:25:18: Also hier ist auch beim Mikro Zink eine ideale Symbiose aus Korrosionsschutzeigenschaft, auch ökologischen Nutzen, dadurch dass wir natürlich weniger Zink einsetzen müssen, aber eben auch der Funktionalität.
00:25:30: Dadurch, dass die Oberfläche so dünn ist, ist sie eben auch dynamisch belastbar.
00:25:34: Das war auch die Idee der Kunden.
00:25:35: Wir haben gesagt, wir brauchen irgendetwas, was wir quasi Dynamisch belastet, kalt umformen können und genau das leistet.
00:25:42: Mikro Zink ist also quasi als Oberfläche dann noch zusätzlich nicht nur stabil in der Oberfläche, sondern so ein bisschen wie so ein Kaugummi.
00:25:48: Also kann man kann man ziehen und stauchen und es reicht nicht.
00:25:52: Und die Summe dieser Eigenschaften macht eben Mikro Zink so interessant, so attraktiv.
00:25:57: Ist es denn eine Herausforderung, dann trotzdem gleichbleibende Korrosionsbeständigkeit trotz eben reduzierter Schichtdicke zu ermöglichen?
00:26:06: Es kommt eben dann darauf an, dass man über die anderen Parameter, über die man steuern kann, also Menge Material wäre ein Parameter.
00:26:15: Die Zinkbattemperatur zum Beispiel könnte ein anderer Parameter sein.
00:26:18: Und die Zusammensetzung des Zinkbades, wodurch man dann im Grunde genommen die Oberfläche definiert.
00:26:24: Die ist im Grunde der Schlüssel, um bestimmte funktionale und ökologische Eigenschaften zu erreichen.
00:26:30: Zum Beispiel auch den Verzicht auf Material, was man eigentlich, wenn die Deckschicht reagiert, ja gar nicht in dem Umfang braucht.
00:26:38: Und wie wird diese dünnere Zinkschicht dann auf Stahl aufgebracht?
00:26:43: Im Grunde im klassischen Verfahren, wenn sie bei uns... durch die Standorte gehen würden und der eine Standort macht das Produkt Mikro Zink und der andere Standort macht das Produkt Eco Zink, also ein auch entsprechend von energetisch optimiertes Verfahren, dann würden sie den Unterschied kaum merken.
00:27:02: Aber es ist in der Prozessführung, das muss man deutlich sagen, wenn man an das Zinkbad rangeht, schon deutlich diffiziler.
00:27:09: Das heißt, nicht nur die Entwicklung ist dort ein entscheidendes Element, sondern auch die Umsetzung in dem Prozess, das Prozess NWAU.
00:27:17: Und da kann ich schon sagen, das hat uns in der Phase, wo wir dann abgescaled haben, schon die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet, wie man diesen Prozess so hinbekommt, dass wir stabil die entsprechenden Oberflächen auf, dann auch die sich weiterentwickelnden Starkqualitäten applizieren können.
00:27:40: Das bringt mich auch direkt noch zu meiner nächsten Frage.
00:27:42: Also welche analytischen Methoden, also wir haben ja zum Beispiel die Raste-Elektronen-Mikroskopie oder Röntgenbeugung, welche setzen Sie denn ein, um die Mikrostrukturen, vor allem auch die Haftungseigenschaften der Mikrozink-Schicht zu charakterisieren?
00:27:54: Im Grunde um alles, was der Metallurgie zur Verfügung steht.
00:27:58: und wir machen das auch nicht nur im Grunde um das Produkt sozusagen in SITO zu qualifizieren, sondern wir machen Reihenuntersuchungen, also einem großen Projekt, in dem wir, ich glaube das werden am Ende, ich weiß es gar nicht, über hunderttausend Testbleche sein, wo wir verschiedene Legierungen auf Laborlinien mit den unterschiedlichen Stahlqualitäten, die es heute gibt, matchen.
00:28:25: Und im Grunde genommen können Sie sich so vorstellen, wie so ein lernendes Modell diese ganzen Daten eingeben, sodass wir am Ende Prognosen dafür darüber abgeben können, welche Legierung passt zu welchem Stahl.
00:28:39: Und auch, wenn wir die Sensorik auf den Produkt hätten, im Grunde genommen ihn per App zum Beispiel mitteilen könnten, wie lange ihre Oberfläche aus Zink auf dem Stahl noch hält.
00:28:50: Das können Sie nur, wenn Sie diese umfangreichen Untersuchungen machen und die Daten dann entsprechend auch modellieren, sodass wir am Ende dann tatsächlich Innovationen, Entwicklungen zielgerichtet mit Kunden umsetzen können.
00:29:07: Das wäre jetzt auch meine nächste Frage, wo Sie gerade die Kunden erwähnen.
00:29:11: Gibt es da schon Feedback?
00:29:13: Ist das im Einsatz, sind Sie da im engen Austausch auch in der Weiterentwicklung vielleicht?
00:29:17: Natürlich.
00:29:18: Die Entwicklungen, die wir machen, gerade im Bereich der Oberflächen, also hier Zinkoberflächen, Stückverzingungsoberflächen, sind immer im Kontext von Anforderungen von Kunden zu sehen.
00:29:30: Und am Ende ist auch so unsere Idee, dass theoretisch jeder Kunde, der einen entsprechenden größeren Geschäftsumfang mitbringt, das Recht hat auf eine individuelle Oberfläche, also ein Produkt für ihn.
00:29:42: und dann ausoptimiert im Hinblick auf die funktionalen Eigenschaften, aber auch die ökologischen.
00:29:47: Also was ein Kunde dann nicht wählen kann bei uns ist, dass wir irgendwas zum Beispiel in die Zinkdigung geben, was nicht materialgesund ist.
00:29:57: Also wir haben bestimmte Anforderungen an uns selbst gestellt im Hinblick auf die ökologischen Eigenschaften unserer Oberflächen.
00:30:07: Und die halten wir ein, indem wir uns nach den Grundsätzen von Cradle to Cradle, also über unsere Oberflächen sind, entsprechend zertifiziert, wo wir uns dann genau angucken, welche Auswirkungen haben letztendlich dann die Bestandteile in einem Zinkbad auf die Umgebung, vor allem wenn das verzinkte Stahlprodukt nachher in eine Außenanwendung mit der Biosphäre in Kontakt kommt, sodass wir dort einen Präsetzen, also wir können vielleicht anders als andere nicht darüber nachdenken, etwas, was vielleicht noch zugelassen ist, tatsächlich bei uns einzusetzen, wenn wir eigentlich schon wissen, dass es nicht zukunftsfähig ist.
00:30:42: Themen wie, nennen wir es durchaus mal PFAS-PFOS, die Diskussionen haben wir ja schon, oder auch Mikroplastik, also letztendlich Kundschottbeschichtung, die dazu führen, dass die Beschichtung abwittert in der Biosphäre und Mikroplastik bildet.
00:30:55: Das sind alles Themen.
00:30:57: Die sind bei uns sozusagen ausgeschlossen, weil wir uns den Prinzipien von Cradle to Cradle verschrieben haben, was die Produktentwicklung anbietet.
00:31:06: Ist auch das Thema Produktdesign für Sie ein wichtiges?
00:31:09: Absolut.
00:31:10: Und das Produktdesign, das ist ja schon vielleicht angeklungen, ist eben auch nicht etwas, was wir machen, sondern das Produktdesign ist immer Kooperation entlang der Wertschaffungskette,
00:31:20: beginnt
00:31:20: bei uns mit den Lieferanten des Zings.
00:31:23: von dem wir zum Beispiel auch wissen wollen, wie ist der CO² Fußabdruck von jetzt diesen Zinkblock, den wir demnächst dann in das Zinkband einsetzen und diesen extrem kooperativ.
00:31:32: Genauso ist das mit Partnern aus dem Stahl erzeugungsbereich.
00:31:35: Wir kooperieren sehr stark untereinander mit Astro-Metall, weil die auch das Interesse haben natürlich über die Oberflächentechnik.
00:31:42: sozusagen den Schritt von Green Steel zu Circular Steel weitergehen zu können.
00:31:47: Und man kann nicht im Grunde genommen Circular Steel am Ende sagen und man hat keine zirkuläre Oberfläche da drauf.
00:31:52: Also da haben wir Überschneidung und erstaunlich wie gerade in den letzten Jahren die Stahlseite, die Stahl erzeugungsseite da auch tatsächlich innoviert und investiert hat.
00:32:04: Nicht nur Green Steel, sondern eben auch die zirkulären Eigenschaften.
00:32:07: des Staates ausoptimierend.
00:32:09: Und wir haben natürlich die Kunden.
00:32:10: Und die Kunden möchten auch vorwärts, die haben auch bestimmte Vorstellungen, wie ihre Produkte sich im Lebenszyklus verhalten, wie auch die Wiederverwertung sein sollte, wie die CO²-Bilanz über den Lebenszyklus aussehen könnte.
00:32:24: Und jeder Beitrag, den man dort leistet, wird im Grunde genommen immer gerne genommen und wird auch Teil Sicherlich der Frage, welchen Werkstoff setzt sich zum Beispiel im Bau ein?
00:32:35: Was ist zirkuläres Bauen?
00:32:36: Und da ist Stahl, glaube ich, derzeit gerade im Kontext mit unseren Zinkoberflächen sehr stark oder sehr gut positioniert.
00:32:45: Aber die Frage bleibt natürlich, wer bezahlt das?
00:32:47: Und da haben wir noch Themen, die offen sind.
00:32:49: Ich finde, dass man dort von der Marktseite her Incentives geben sollte, sodass zum Beispiel unsere Kunden, wenn sie dann für Mikro-Zink oder Eco-Zink optieren.
00:33:00: teurer als zum Beispiel unsere Pulverbeschichtung, dass sie dafür aber irgendeine Kompensation bekommen.
00:33:04: Denn man teilen, man misst ja im Grunde die gesamten Emissionen, die Umweltauswirkungen natürlich durch die Lebensdauer des Produktes teilen.
00:33:13: Und da ist es ein Unterschied, ob ich ein Produkt habe, was zehn Jahre hält oder was hundert Jahre hält.
00:33:17: Ja, das ist eine Rechnung, die leider ja oft vernachlässigt wird.
00:33:20: Das gilt nicht nur für den Bereich Stahl, da haben wir im Podcast auch schon öfters gerade im Bereich Plastik auch drüber gesprochen, wo das ja auch eine Rechnung ist, die viel zu selten gemacht wird.
00:33:31: Ich würde gerne noch auf ein anderes, ich nenne es mal Projekt zu sprechen kommen, nämlich das Zink Futurium in Gelsenkirchen.
00:33:39: Es ist eine Einrichtung zur Entwicklung neuer nachhaltiger Technologien und vielleicht können Sie ja ein bisschen was zu diesem Projekt erzählen, auch welche Kooperation Sie mit Forschungseinrichtungen oder Hochschulen zum Beispiel haben und wie das Ganze aussieht, denn es ist ja nicht gerade ein kleines Projekt, richtig.
00:33:57: Das Sync Futurium findet statt auf einer Fläche von über tausend Quadratmetern in einer Halle, die wir sozusagen reused haben.
00:34:05: Das war früher mal eine Produktionshalle und die Produktion haben wir vergrößert und musste deswegen auch verlagert werden.
00:34:13: Und dann haben wir diese Halle halt genutzt, um Forschung und Entwicklung auch ein Zuhause zu geben.
00:34:18: Also Sync Futurium ist für uns der Ort, wo Zukunft gemacht wird.
00:34:22: Und Zukunft ist natürlich die Frage, Wem betrifft das?
00:34:26: Das betrifft eben nicht nur uns, sondern das betrifft natürlich unsere Kunden, unsere Wertschöpfungskette auf verschiedene Partner.
00:34:33: Wir beteiligen auch natürlich die Wissenschaft und die Institutionen an der Entwicklung unserer Produkte.
00:34:40: Zum Beispiel Fraunhofer ist ein guter Partner, wo wir dann im gemeinsamen Schulterschluss versuchen, immer sozusagen die Oberfläche als Produkt im Blick gemeinsam anstrengend zu unternehmen und dann zu gucken, wie kriegen wir es hin, Oberflächentechnik zirkulär zu gestalten, um damit letztendlich die Zirkularität von Stahl und die Marktaussichten auch von Stahl entsprechend zu verbessern.
00:35:08: Und dazu gehört natürlich auch ein Anteil Kommunikation.
00:35:10: Das heißt, wir laden auch Politiker ein anderes Stakeholder, die an dem Prozess mit beteiligt werden sollten und zwar auch in der Frühphase, denn wir brauchen natürlich auch Rahmenbedingungen.
00:35:24: Wir hatten gerade darüber gesprochen, wo die Wettbewerbsfähigkeit von qualitativ hochwertigen Produkten und auch entsprechend ökologisch qualitativ hochwertigen Produkten, also diese zirkuläre Qualität tatsächlich auch irgendwo gewertschätzt wird und auf Märkten auf Wettbewerbsfähigkeit gestellt wird.
00:35:41: Und ich glaube, dass da auch der Austausch in den letzten Jahren mit den Politikern, wir hatten aus der vorigen Legislatur Habeck da, wir hatten jetzt auch Politik.
00:35:52: Wir haben einen sehr guten Austausch auch mit der Landesregierung in NRW.
00:35:56: Wir haben auch aus Brüssel Besuch aus der Politik.
00:36:00: Wir haben den Austausch über verschiedene Institutionen und Verwände, also wechselseitig.
00:36:06: Und man sieht schon, dass es auch wichtig ist, dass die Praxis darstellt.
00:36:11: woran sie arbeitet und was sie schon leistet, damit dann Politik auch regulaturig darauf abstellen kann.
00:36:18: Und auch wenn das durchaus eine Diskussion ist, die sehr differenziert geführt werden kann, ich halte dieses ganze Thema Ökodesign von Produkten für eine ganz wichtige Rahmensetzung, wo die EU wirklich sehr progressiv vorgedacht hat.
00:36:33: Und selbst wenn es natürlich am Ende auch zu gewissen bürokratischen Dingen führen wird, Wenn ich mir überlege, so ein Produkt passt, den schulden wir doch so und so.
00:36:43: Also wenn ich mein Produkt verkaufe, sollte ich auch Informationen darüber geben können, was mit diesem Produkt zum Beispiel in Nutzung oder in der Nachnutzung passiert.
00:36:52: Das ist im Zweifel, wenn ich das Produkt gut designt habe, auch mein Vorteil.
00:36:56: Zu sagen, mit meinem Produkt oder mit der Oberfläche, die wir herstellen, kannst du zum Beispiel re-manufacturing.
00:37:02: oder Repair ohne Probleme umsetzen.
00:37:05: Also auch hier das Produkt Oberfläche Zink, Micro Zink oder Eco Zink beispielsweise.
00:37:11: Hundert Jahre Haltbarkeit und da muss keiner an den Standhaltung ran.
00:37:15: Erst dann in möglicherweise hundert Jahren.
00:37:18: Diesen Vorteil, den muss man natürlich auch irgendwo kommunizieren und die Ökodesign Verordnung fördert das.
00:37:24: Und dann müssen wir uns nur darüber unterhalten, wie wir tatsächlich marktlich die Qualität abbilden und auch bepreis bekommen.
00:37:32: Ja, absolut.
00:37:33: Ökodesign und Ökodesign-Verordnung, das ist auch ein immer wiederkehrendes Thema in diesem Podcast.
00:37:38: Das betrifft ja auch nicht nur ihre Branche, das sind ja auch ganz, ganz viele, die davon betroffen sind und auch noch in deutlich, ich sag mal größerem Umfang, wenn man, wenn man an allein die Kleidungsindustrie und so weiter denkt.
00:37:51: Gut.
00:37:52: Ich hätte jetzt, weil wir schon am Ende dieser Folge angekommen sind, eine letzte Frage.
00:37:56: Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ich damit ein ziemlich weites Feld oder großes Fass aufmache, aber ich stelle sie einfach mal trotzdem, denn es geht hier einfach auch um die Zukunft.
00:38:06: Mich würde mich interessieren, wie bewerten Sie die langfristige Machbarkeit einer vollständigen Klimaneutralität in der Stahlverzänkung?
00:38:15: Ist das möglich und welche technologischen oder regulatorischen Rahmenbedingungen sind dafür auch notwendig?
00:38:22: Also eigentlich ist alles schon vorbereitet.
00:38:25: Das
00:38:26: klingt erstmal gut.
00:38:27: Ja, wir haben eben die Ökodesign-Verordnung, die letztendlich die produktbezogene Klimaneutralität im Grunde noch mit beinhaltet.
00:38:39: Und sie sagt über Innovation müssen wir da hinkommen.
00:38:42: Und das Schöne ist, Da ist der Lebenszyklusansatz schon mitgespiegelt.
00:38:46: Das heißt, es kommt nicht darauf an, Cradle to Gate zum Beispiel in einem Produktionsprozess.
00:38:51: Wie viel ich dort imitiere, das ist sehr häufig dann bezogen auf Energie.
00:38:56: sondern auch die Perspektive darauf, wenn dann ein Produkt eine sehr lange Lebensdauer hat und sich sehr gut wiederverwerten lässt und dadurch auch einen Beitrag leistet, sozusagen dann die graue Energie beispielsweise, die dann in diesen Produkten schon gespeichert ist, wieder zu verwerten, immer wieder zu recyceln mit dem Material.
00:39:14: Dann kommt man sehr schnell hin zu einer Klimaneutralität.
00:39:21: Die natürlich nach wie vor eine sehr starke Ambition ist, die aber sehr viel weiter gefasst ist, als das, was in Deutschland immer unter dem Begriff verstanden wird.
00:39:28: Im Grunde reden wir in Deutschland über CO-neutralität in den Produktionsprozessen.
00:39:32: Und das ist auch richtig.
00:39:33: Und man sollte alle anstrengende Unternehmen das auch zu erreichen.
00:39:37: nach Triple Zero, also wenn ich tatsächlich Zero Waste, Zero Pollution und Zero Emissionen zur Grundlage mache, also keine Abfälle mehr produzieren will, die indirekt auch CO-Zweihemissionen und zwar in einem sehr erheblichen Umfang verursachen.
00:39:52: Oder wenn ich tatsächlich auf Material ungesunde Produkte verzichte oder Rohstoffe verzichte, die tatsächlich dazu führen, dass die Biosphäre betroffen ist und damit auch letztendlich ein CO-Zweidequalente Effekt erzielt wird.
00:40:07: Also wenn ich das holistisch denke in einem System, dann ist Triple Zero Klimaneutralität natürlich ein unglaublich hoher Anspruch, aber es ist genau das was wir tun müssen.
00:40:18: und selbst wenn wir es dann nicht erreichen in dem Bereich Der Emissionen sofort auf null zu kommen können wir durch Kreislauf wirtschaften.
00:40:28: auch genügend Belege ist die Gap Report wird im Grunde fast jährlich glaube ich veröffentlicht wo drin steht wenn wir konsequent unsere Produkte zirkulär design sparen wir bis zu fünfzig Prozent CO zwei Emission und.
00:40:44: Da muss man sich überlegen, ist es vielleicht der ökonomisch sinnvollere Weg, sich darauf zu fokussieren, weil man das tatsächlich umsetzen kann durch Innovation, durch Entwicklung, durch auch Änderung der Wettbewerbsfähigkeit von zirkulären Produkten auf dem Märkten?
00:40:59: oder nehmen wir uns dieses dicke Brett gleichzeitig vor mit der Energie und versuchen das auch entsprechend so schnell wie möglich ist, richtig dann umzusetzen.
00:41:08: Aber die Frage ist, wo setzen wir die Prioritäten?
00:41:11: Wir brauchen am Ende beides, um die komplette Klima-Node zu erreichen, aber nicht vergessen, der Beitrag der Zirkularität zur CO²-Minderung bzw.
00:41:20: zur echten Klimaneutralität ist viel, viel höher als, glaube ich, den meisten Menschen bewusst ist.
00:41:27: Und damit würde auch ein unglaublicher Wettbewerbsvorteil für die Zukunft generiert werden.
00:41:31: Gerade in Europa, denn ich glaube, dass wir nicht auf unseren Sozialstandard verzichten wollen.
00:41:39: Das heißt, andere können theoretisch immer billiger, als wir produzieren.
00:41:43: Deswegen müssen wir uns auf die Produkte fokussieren und schauen, dass wir dort die entsprechende zirkuläre Qualität, die übrigens dann auch ein massiver Beitrag zur Rohstoffsicherung wäre, weil die Rohstoffe sind dann ja da und sie werden über die entsprechenden Produkte auch wiederverwertbar.
00:41:58: Also da will man uns einen Gefallen tun und im Grunde genommen hat die EU das auch schon aufgegleist.
00:42:05: Der Binnenmarkt sollte sich in Richtung Qualität und nicht in Richtung Quantität bewegen.
00:42:10: Ja,
00:42:11: ganz genau.
00:42:13: Kann ich so zum Abschluss unterschreiben?
00:42:14: Find ich auch ein sehr schönes Schlusswort, deswegen lass ich das so mal stehen.
00:42:18: Vielen Dank, wir sind damit am Ende dieser Folge angekommen.
00:42:22: Ich kann allen interessierten Hörerinnen und Hörer nur mal empfehlen, auf die Webseite von Zink zu schauen.
00:42:28: Da findet man auch nochmal die Übersicht über die verschiedenen Projekte, denn wie wir heute auch gehört haben, es ist ja eine ganze Menge, was sie dort machen.
00:42:35: Und ich kann nur empfehlen, da einfach mal reinzuschauen.
00:42:37: Die Webseite ist verlinkt in den Show Notes.
00:42:40: Einfach da kurz einmal reingucken, drauf klicken und dann bekommt man den gesamten Überblick.
00:42:45: Ja, für heute bleibt mir eigentlich nur zu sagen, Herr Baumgötel, vielen Dank für die Einblicke und ihre Zeit und die Teilnahme an unserem Podcast.
00:42:52: Danke schön.
00:42:53: Vielen Dank, Herr Müller.
00:42:54: Sehr viel Spaß gemacht.
00:42:55: Danke schön.
00:42:56: Und ich bedanke mich auch sehr bei Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, für das Einschalten und würde mich sehr freuen, wenn Sie diesen Podcast abonnieren würden.
00:43:06: Mehr Informationen zu den Veranstaltungen der DGAW finden Sie auf unserer Homepage unter www.dgaw.de.
00:43:14: slash Veranstaltung.
00:43:16: Viel mehr Informationen zu den Themen der Kreislaufwirtschaft und zu allen aktuellen Veränderungen finden Sie im Mitgliederbereich.
00:43:25: Mit einer Mitgliedschaft in der DGAW profitieren auch Sie von unserem Netzwerk.
00:43:30: Treffen auch Sie Entscheider der Branche und der Politik im Rahmen unserer zahlreichen Veranstaltungen und profitieren auch Sie von Kontakten mit langjähriger Berufserfahrung.
00:43:38: Sie können sich außerdem auf Fachveranstaltungen zu aktuellen Abfallwirtschaftlichen Themen weiterbilden und an Arbeitskreisen teilnehmen und damit branchenrelevante Gesetze durch Stellungnahmen und Positionspapieren mitgestalten.
00:43:50: Mehr Informationen zu einer Mitgliedschaft der DGAW finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage unter dgaw.de-Mitgliedschaft, der Link dazu in den Shownotes.
Neuer Kommentar