Folge 56 - Wie Ki-gestütztes Recycling von mineralischen Bauabfällen funktioniert
Shownotes
KI-gestützt mineralische Bauabfälle optisch erkennen? Klingt in der Theorie erstmal gar nicht so einfach, doch wird vom jungen Unternehmen Optocycle schon in der Praxis umgesetzt. Wie das System funktioniert, was es leistet und für wen es geeignet ist, darüber sprechen wir in dieser Folge von Ressourcen Neu Denken mit Max Gerken, Mitgründer von Optocycle.
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Moderation und Produktion: Studio Grüner Ton - Marvin Müller (www.gruener-ton.de))
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Ressourcen Neudenken, dem Podcast der DGAW zu Trends und Themen der Kreislaufwirtschaft.
00:00:10: Mein Name ist Marvin Müller und in der heutigen Folge schauen wir uns mal eine innovative Technologie an, mit der das Unternehmen Optocycle im Moment von sich reden macht.
00:00:21: Ganz kurz vorab OptoCycle selbst wurde von Max Gerken und Lars Wolf in Tübingen gegründet und hat eine Plattform entwickelt, die mithilfe von Kameras die Zusammensetzung von Bauschut analysiert und bestimmt, welche Komponenten sich für eine Wiederverwendung eignen.
00:00:36: Also eine sehr, sehr spannende Technologie und dazu im Interview heute als Gast ist dann auch Max Gerken, denn wer könnte besser darüber informieren, als er selbst?
00:00:45: Max, hallo.
00:00:46: Erst mal herzlich willkommen im Podcast.
00:00:48: Hallo, Martin.
00:00:49: Schön, dass ich hier sein darf.
00:00:50: Ja, vielleicht ganz vorab.
00:00:51: Also ich werde jetzt nicht deinen Lebenslauf in aller Länge hier einmal wiedergeben.
00:00:54: Wer sich gerne mehr über dich informieren möchte, kann das machen.
00:00:57: Ein Link ist in den Show Notes.
00:00:58: Ich möchte zu Beginn nur sagen, du hast BWL an der Uni Tübingen studiert.
00:01:02: Was danach, und das finde ich halt so interessant, Verkaufsleiter bei LIDL und beschäftigst dich nun mit mineralischen Bauabfällen bei Optocycl.
00:01:09: Das finde ich ein spannender Werdegang.
00:01:11: Wie kommt man denn von BWL über LIDL und jetzthin in die Selbstständigkeit mit Optocycl in die Baubranche?
00:01:18: Ja das ist wirklich eine seltene Frage und hätte mir das wie man vor fünf Jahren erzählt hätte ich wahrscheinlich auch gedacht du spinnst doch.
00:01:26: Das war nie das was ich mir eigentlich mal in meinem Leben gedacht habe was ich machen möchte aber.
00:01:31: bis so ist, die Sachen kommen dann manchmal ganz spontan.
00:01:35: Im Grunde genommen habe ich bei Lidl angefangen, damals immer schon mit dem Gedanken, mich mal selbstständig zu machen.
00:01:42: Ich hatte immer den großen Traum in die Tradition der Baden-Württembergische Little Champions zu treten und eine Lösung zu entwickeln, welche überall auf der Welt eingesetzt werden kann, wo aber am bestenfalls eigentlich niemand weiß, wo sie eigentlich herkommen und wer es eigentlich macht.
00:01:56: Also so ein typischer Hidden Champion einfach.
00:01:58: Und während meiner Tätigkeit bei Lidl bin ich auf ein ganz anderes Problem gestoßen, was von eigentlichen Kameras lösen kann.
00:02:06: Und zwar ging es darum, dass wir Obst und Gemüse an der Kasse erkennen wollten, damit sich die Kassiererin die Eingabe von diesen dreistelligen Nummern sparen kann, was für ganz, ganz viele Probleme im Prozess gesorgt hat.
00:02:20: Und das habe ich zusammen mit meinem Co.
00:02:23: Gründer Lars Wolf damals entwickelt.
00:02:26: Und ja, wir haben diese Technologie entwickelt.
00:02:29: und dann kam das eines im anderen.
00:02:31: Ich habe einen ganz tollen Freund von mir und Wegbegleiter bei Optocycle kennengelernt.
00:02:36: Das war der Daniel Ihmhäuser selber Geschäftsführer der Gesellschaft von einem großen Entsorgungsunternehmen im Bereich der Mineralik.
00:02:45: Er sitzt in Frankfurt und war abends Essen hat gesagt.
00:02:48: Du magst, was ihr mit euren Kameras mit Obst und Gemüse machen könnt.
00:02:51: Das könnt ihr doch bestimmt auch mit Bauschut machen.
00:02:55: Ja, der Abend war schon etwas länger gewesen und wir waren natürlich total überschwendig und gesagt, ja, klar können wir das machen.
00:03:02: Und ja, dann sind wir da so reingerutscht und dann war ab dem nächsten Tag quasi unser Businessmodell der Bauschut bzw.
00:03:09: die Erkennung von dem Bauschut.
00:03:11: Und jetzt dreieinhalb Jahre.
00:03:14: weiter, habe ich für mich selber entschieden, ich habe alles richtig gemacht und habe auf jeden Fall die richtige Firma gegründet.
00:03:23: Witzigerweise ist die Schwarzgruppe jetzt selber mit Lidl dreieinhalb Jahre später.
00:03:30: auch dazu übergegangen, diese Lösung, die wir damals für Obst und Gemüse an der Kasse entwickelt haben, jetzt selber zu entwickeln.
00:03:36: Und deswegen hoffe ich so ein bisschen, dass sich dieser gute Riecher, den ich damals mit Lars gehabt hat, dass wir ihn auch im Bauschut haben und dass das auch einfach genauso weitergeht, wie es jetzt die letzten dreieinhalb Jahre gut geklappt hat.
00:03:49: Wie war das denn für dich jetzt am Anfang in die Baubranche zu wechseln?
00:03:53: War das eine große Hürde?
00:03:55: Ist dir das leicht gefallen?
00:03:57: Eigentlich überhaupt nicht, Marvin, weil Du musst dir das so vorstellen, ich kam natürlich von der Uni sehr akademisch alles gewesen und kam dann zweieinhalb Jahre zu Lidl.
00:04:07: und das Schöne, was ich da bei Lidl gelernt habe, ist es möglich so kennen zu lernen, was harte Arbeit bedeutet und was auch harte Arbeit mit den Händen bedeutet.
00:04:18: dass wir so vorstellen, wir haben jeden Morgen sechs Uhr angefangen, um zum Gemüse einzuräumen.
00:04:22: Da musstest du mal ganz kurz acht Paletten innerhalb von einer Stunde, acht Euro Paletten innerhalb von einer Stunde ins Regal räumen.
00:04:28: Und dann ging es weiter mit den anderen Lieferungen.
00:04:31: Und die Baubranche hat sehr, sehr viel Parallelen dazu.
00:04:34: Und das ist eine Branche, wo ganz viel händisch gemacht wird, immer noch händisch gemacht wird, aber nicht, weil die Baubranche per See sagt, ich finde Digitalisierung blöd.
00:04:45: einfach dessen geschuldet, da viele arbeiten einfach deutlich schwerer zu digitalisieren sind als ne Exeliste zum Beispiel.
00:04:52: also ne Exeliste kann keine Straßen bauen oder auch eine Karikern noch keine Straßen bauen und deswegen.
00:05:00: Mentalität war ähnlich und ich habe die Branche seit dem ersten Tag an gemocht, geliebt, die gesamte Abfall und Recyclingbranche hat bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.
00:05:09: Da gilt eine Handschlag noch, da gilt noch noch ein Wort, was man sich gibt.
00:05:15: Und das ist eine tolle Abbranche, in der man arbeiten kann eigentlich.
00:05:18: In diesen händischen Prozessen, die du jetzt beschrieben hast und du hast auch schon das Thema KI angesprochen, wir hatten schon Kameras angesprochen, die ihr nutzt.
00:05:24: Vielleicht kannst du ja beschreiben also wo... positioniert ihr euch denn mit Optocycle darin und was macht ihr eigentlich alles?
00:05:29: Genau, also das mal ein bisschen einmal abstrakt und einmal genau zu erklären.
00:05:34: Von der abstrakten Sichtweise hier haben mit Optocycle eine sogenannte Single Source of Truth gebaut.
00:05:41: Das heißt im Grunde genommen, wir bewerten Materialien komplett neutral und komplett und beeinflusst von möglichen systematischen Fehlern.
00:05:52: Das machen wir im Grunde genommen überall im Prozess.
00:05:55: Das machen wir an der LKW-Wage zum Beispiel, also über der Ladefläche eines LKWs.
00:06:00: Das machen wir beim Abkippen von einem Material, also auf einer Kippstelle oder auch über einem Förderband.
00:06:08: Das sind überall die Orte, wo eine Technologie eingesetzt werden kann.
00:06:12: Wir machen das zum Beispiel auch auf Zügen.
00:06:14: Im Grunde genommen kannst du es dir so vorstellen, überall da, wo Material sichtbar ist, können wir mit Optocycle eine Information über dieses Material liefern.
00:06:24: Und um das jetzt mal ganz genau einmal an einem Beispiel zu erklären, wir haben einen LKW, der hat einen Sitzungel- one-to-one, also einen Beton geladen, kommt auch die ... auf den Recyclinghof, wo er zu einem Recyclingprodukt verarbeitet werden soll.
00:06:41: Und im Grunde genommen sagt ihr unser System, was sind die Materialparameter?
00:06:46: Also erstmal, der Einfachste ist quasi, ist das überhaupt ein seven-zero-one-zero-eins, also haben wir überhaupt einen reinen Beton.
00:06:52: Dann in dem zweiten Schritt die Kantenlängen von dem Material.
00:06:55: Bei Beton ist es zum Beispiel wichtig, der darf nicht zu groß sein, sonst passt er nicht mehr in den Aufgabetrichter von deinem Breffer rein.
00:07:00: Können wir dir sagen, sind die Kantenlängen in Ordnung?
00:07:02: Dann können wir dir sagen, ist da viel Stahlbewährung drin?
00:07:05: Ja, nein, die Prozent.
00:07:07: Wir können dir sagen, was sind die Feinanteile?
00:07:08: Die Feinanteile sind meistens was noch der Verwerter in der normalen Trockenaufbereitung schwer danach.
00:07:16: weiter verwerten kann, weil die Produkte, die ihr herstellt, immer eine gewisse Korngröße haben müssen.
00:07:22: Das heißt, das sind dann einfach so Körnungen, die quasi unten aus der Lieblinge rausfallen, die möchte ihr nicht haben.
00:07:29: Und all diese Informationen gibt Optocycle komplett automatisch im Prozess, komplett neutral und vor allem live.
00:07:37: Und damit schaffen wir quasi mehr für unsere Kunden.
00:07:40: Wir sortieren für unsere Kunden nicht, sondern... Wir geben unseren Kunden Information über das Material.
00:07:46: Okay.
00:07:47: Das heißt, das eigentliche Recycling, also das findet dann nicht bei euch statt oder da habt ihr dann im Prinzip nichts mehr mit zu tun, das findet dann vor Ort statt.
00:07:54: Das heißt auch die Anwendung der Gesteinskönnung nach dem Recycling und so weiter, das passiert dann auch an anderer Stelle, richtig?
00:08:01: Genau, exakt.
00:08:02: Also so kannst du mir das vorstellen.
00:08:03: Also wir geben in dem Aufbereitungsprozess auch noch Informationen.
00:08:06: Da haben wir zum Beispiel dann unsere Systeme wie ein Förderband und können damit dann einzelne Prozessschritte überwachen, Prozessschritte steuern.
00:08:13: Aber im Grunde genommen sind wir ein Informationsgeber.
00:08:16: Wir werden dafür bezahlt, dass wir unseren Kunden das besten mögliche Information zu ihrem Material geben.
00:08:22: Okay.
00:08:23: Gut, bevor wir noch ein bisschen auf die Technik gucken, würde ich gerne erstmal noch was zum Unternehmen bzw.
00:08:29: zur Gründung und auch der Marktpositionierung erfahren.
00:08:32: Also erstmal, war es für dich schwierig, ein Unternehmen in Deutschland zu gründen, wenn man mal auf die Bürokratie gerade in der Baubranche guckt?
00:08:44: Gab es da Probleme, war das einfach?
00:08:45: oder wie waren deine Erlebnisse und Erfahrungen?
00:08:49: Ja.
00:08:51: Das ist so ein Thema, mit dem wir Gründer oft konfrontiert werden.
00:08:56: Also auch mit dieser Frage war es schwierig oder war es nicht schwierig.
00:09:01: Ich persönlich habe da eine vielleicht etwas speziellere Einstellung zu.
00:09:05: Ich sage, naja, gut, ja, bei uns dauert eine Firmengründung etwas länger als zum Beispiel in irgendein nordischen Staat, wo das einfach per Mausklick erledigt ist.
00:09:15: Aber im Grunde genommen ist das ja nicht das Problem.
00:09:17: Also, eine Firma gründet man einmal, im besten Fall.
00:09:20: Das war einmal ein Aufwand, zum Notar zu gehen.
00:09:22: Das war einmal ein Aufwand, da quasi den Vertrag zu machen und das beim Handelsregister einzutragen.
00:09:26: Ja, das hat drei Wochen gedauert, vier Wochen.
00:09:31: Aber dann war es auch rum.
00:09:32: Deswegen, da jetzt speziell immer, das machen, glaube ich, auch viele Gründe, immer so Bukratie-Bashing.
00:09:39: An der Stelle finde ich Quatsch.
00:09:40: Das ist was, das stört dich nicht in deinem täglichen Doing.
00:09:44: Was uns aber wirklich stört und das ist das wieder was, was quasi auch so ein bisschen aus dem Thema Demokratie kommt ist.
00:09:53: Deutschland ist ein Land, was die besten Voraussetzungen auf der ganzen Welt meiner Meinung nach bietet, um eine Firma zu gründen, vor allem im B to B Bereich, weil wir so eine starke Wirtschaft haben.
00:10:02: Wir haben so einen starken Mittelstand.
00:10:04: Wir haben so eine starke Baubranche mit wirklich ganz, ganz tollen, familiengeführten Unternehmen, die auch noch in Generationen denken und nicht in Quartalen.
00:10:14: Aber wir haben natürlich eine sehr, sehr hohe Regulierung und Normung.
00:10:18: Das ist auf der einen Seite sehr gut, weil das natürlich eine gewisse Sicherheit bietet in gewissen Prozessen.
00:10:24: Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Innovationsblocker.
00:10:27: Und meiner Meinung nach ist das Problem, das wir aktuell haben, dass immer wieder neue Normen hinzukommen, dass aber mit denen Normen gar nicht gechallengt werden auf ihre Gültigkeit, ob die überhaupt noch ... sinnvoll sind.
00:10:43: Ich glaube, wenn man das ganze Thema Bürokratie eine Nutshell packen würde, würde ich sagen, ja, Digitalisierung ist alles wichtig, total wichtig, dass ich online mit Auto melden kann, aber das sind nicht die Punkte, die unsere Wirtschaft hemmen.
00:10:54: Meinst du, dass die Punkte wirklich, die uns als junger Unternehmen gerade hemmen, diese Normung, die sich quasi immer weiter aufbaut, ohne abgebaut zu werden.
00:11:03: Und das ist der Punkt, der uns am meisten auch bei Opto-Sage betrifft.
00:11:08: Du hast jetzt gerade für die Baubranche schon angesprochen, dass es da noch Traditionen gibt oder eben auch Unternehmen.
00:11:14: Du hast die Generation angesprochen, also es wird in Generationen gedacht, familiengeführte Unternehmen.
00:11:19: Ich muss jetzt dazu sagen, die sind ja meistens nicht für Innovationen unbedingt bekannt.
00:11:23: Also wenn man über moderne Innovationen, es geht schnell, dann denkt man nicht unbedingt an familiengeführte Generationenunternehmen.
00:11:30: Wie erlebst du das denn also mit eurer mit eurer Technologie und eurem Unternehmen?
00:11:35: Gerade im Bereich Digitalisierung wird das gut angenommen.
00:11:37: Gibt es viele Nachfragen oder ist man da eher vorsichtig?
00:11:41: Da muss ich jetzt meine Lanze brechen, weil das höre ich auch immer wieder und ich weiß gar nicht, wo das herkommt.
00:11:44: Also meiner Meinung nach sind familiengeführte, traditionsreiche Unternehmen der Träger für Innovation.
00:11:50: Weil Innovation funktioniert nur in einem Risikoumfeld.
00:11:53: Du kannst Innovation nur dann machen, wenn du auch jemanden hast, der sagt, ich bin bereit, das Risiko einzugehen und unsere Erfahrung nach.
00:12:01: sind Konzerne meist nicht beratig ins Risiko einzugehen.
00:12:04: Konzerne waren bis das mal funktioniert hat und dann sagen sie jetzt adaptieren wir.
00:12:09: Aber für uns waren die wirklich großen Unterstützer.
00:12:14: Das waren unsere Unternehmen, unsere Kunden der ersten Stunde.
00:12:16: Das waren Otto Dörner in Hamburg.
00:12:17: Das waren Heinrich Fees in Kölschheim.
00:12:20: Das waren Blasio Schuster in Frankfurt.
00:12:22: Um jetzt Nummer drei exemplarisch zu nennen, ich kann jetzt noch ganz viel mehr aufzählen.
00:12:26: Das waren Grün Engel in Nürnberg.
00:12:29: Das sind die Unternehmen gewesen.
00:12:31: die Opto Cycle ermöglicht haben, weil da sitzen Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen, denen diese Firma gehört und die sagen, Jungs, ich glaube an eure Idee, ich glaube, dass das die Branche nach vorne bringt und ich bin bereit, dann ein Risiko einzugehen, weil diese Leute wissen, was es bedeutet, ein Risiko einzugehen in einem Konzern.
00:12:50: Jetzt auch wieder eine prokante Aussage.
00:12:52: In einem Konzern weiß doch niemand, was ein Risiko ist.
00:12:55: Da hängt doch niemand persönlich dran.
00:12:57: Also, wenn ich beim Daimler arbeite und ich bin da, keine Ahnung, und hätt offen Motorenentwicklungen und ich mache Fehler, im schlimmsten Fall okay, dann ist mein Job weg, ja.
00:13:06: Aber das ist der allergrößte Girls' Case und der tritt ja auch meistens nicht ein.
00:13:09: sondern was eintritt ist quasi ich werde weg genobt mit ganz ganz viel geld und wenn du in dem familiengefühlten neben als inhaber einen fehler machst dann ist es dein geld dann ist es das geld wo die mitarbeiten von bezahlt werden.
00:13:19: und deswegen haben diese leutenden ganz anderes risiko bewusst sein und können diese risiken auch tragen und deswegen sind meiner mein und nach dass die größten innovations förderer in der gesamten branche.
00:13:29: ja
00:13:31: vielleicht kommt daher auch das vorurteil der risiko aversion einfach weil es eben das eigene kapital ist.
00:13:36: oder Gut, ich lass das mal so stehen.
00:13:39: Ich würde an der Stelle dann gerne einmal weitergehen und mal ein bisschen auf die Technik gucken.
00:13:43: Du hast vorhin, wir hatten das ganz kurz mal anklicken lassen, so als Buzzwords, wir hatten die KI schon, wir hatten die Kameras schon.
00:13:50: Wenn man das ein bisschen übersetzt, dann reden wir über Algorithmen und über Sensorik.
00:13:54: Kannst du dann ein bisschen zu erzählen, wie eure Technik denn eigentlich funktioniert?
00:13:57: Ja, also... Das erste Bass wird haben wir schon getroppt, KI.
00:14:00: Das ist... Ja, das
00:14:02: darf ja nicht fehlen, ne?
00:14:03: Genau.
00:14:05: Vielleicht dazu, also im Grunde genommen, was wir machen ist, wir haben einen Messapparat.
00:14:12: Du machst das technisch und dann wieder genau abstrakt, genau, ein Messapparat.
00:14:15: In unserem Fall ist es eine Kamera.
00:14:17: Damit messen wir Licht, also... Grunde genommen ein Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen dreieinhalbzig Nanometer bis tausend siebenhundert Nanometer, also so roundabout, visible light, near-infrared und shop-ref-infrared.
00:14:31: Das sind die spektralen Kanäle, die wir mit unseren Kamerasystemen messen können.
00:14:35: Und diese Messergebnisse, diese Bilder werden dann in ein Algorithmus gegeben.
00:14:42: Das ist ein sogenanntes neuronales Netz.
00:14:44: Das ist eine Technik des maschinellen Lernens, wo ein Algorithmus aufgrund von Eingangsbildern lernt Materialien zu erkennen.
00:14:55: Das ist relativ einfach.
00:14:57: Ich mache einen ganz simplen Beispiel.
00:14:58: Wir geben diesen neuronalen Netz als Trainingsdaten zum Beispiel hundert Bilder von einem Kaffeebecher und sagen, Das ist ein Kaffeebecher.
00:15:07: Und nach hundert Bildern weiß dann dieses Netz, was ein Kaffeebecher ist, kennt die abstrakte Definition eines Kaffeebechers aus Grundlage der Trainingsdamen.
00:15:17: Das machen wir jetzt genau so mit Bauschutt.
00:15:20: Und dann ist es quasi nur noch am Ende des Tages, dieser Ergebnis zur Anzeige zu bringen, also das dreistützige Prozess, die kann man ausnehmen, ein Bild auf.
00:15:27: das neuronalen Netz analysiert das Bild, also die KI, würde man sagen, das passt noch einmal zu, wenn man analysiert dieses Bild auf die Eigenschaft und Parameter und die Ausgabe erfolgt dann quasi per Schnittstelle an der hintergeschaltete Programme, ERP-Systeme etc.
00:15:44: oder über die Anzeige in unserem eigenen Dashboard, welches dann der Kunde bedienen kann.
00:15:52: Gibt es an der Stelle denn noch einen manuellen Prozess, also dass die Bilder oder die Ausgabe nochmal dann überwacht wird oder funktioniert das komplett digital?
00:16:02: Das funktioniert komplett autonom.
00:16:04: Also wir bauen alle unsere Systeme so mit der Grundthese, dass da kein Mensch mehr eingreifen muss.
00:16:15: Jetzt hast du ja schon beschrieben, also die Kamera, die wird ja in bestehende Anlagen eingesetzt.
00:16:20: Bzw.
00:16:21: euer Gesamtsystem wird ja in bestehende Anlagen eingesetzt.
00:16:24: Ist man in der Positionierung da flexibel?
00:16:26: Also du hattest eben schon angesprochen, es kann an der Lkw-Wage eingesetzt werden.
00:16:31: Funktioniert das auch auf dem Förderband oder gibt es so eine optimale Positionierung, wo du sagst, also am besten kommt das System dorthin?
00:16:38: Nee, also das kann überall eingebaut worden.
00:16:40: Also wir sind auch komplett flexibel.
00:16:41: Wir haben, wie gesagt, verschiedenste Kunden an verschiedenen Punkten dieses System einsetzen.
00:16:46: Bei uns heißt das Truck-Imager an der Waage.
00:16:50: Dieb für Haufex-Imager überall da, wo abgekippst wird.
00:16:54: Und Belt-Imager überall da, wo wir auf dem Förderband sind.
00:16:57: Und diese drei Produktgruppen gibt es.
00:16:59: Und da kannst du dann komplett frei entscheiden, ob du deinen Kamera hinter dem Vorbrecher, hinter dem Sieb, vor dem Sieb, egal, wo du es farben möchtest, kannst du das Kamerasystem positionieren.
00:17:12: Wo ist für dich eben die bestmögliche Informationsgewinnung darstellt?
00:17:15: Also du fragst dich immer, wo möchtest du eigentlich... also ich sage das immer so, wenn ihr so kleine Bauschut-Experten hättet, die ihr im Prozess irgendwo hinsetzen dürftet, wo wäre das?
00:17:27: Und dann kriegen wir die Aufnahme ab.
00:17:30: Wie aufwendig oder wie langwierig ist die Installation?
00:17:34: Das kommt ganz drauf an.
00:17:35: Im normalen Malfall ist das so was, was innerhalb von drei bis vier Stunden erledigt ist.
00:17:39: Das heißt, das ist wirklich super easy.
00:17:42: Sehr schnell, ja.
00:17:42: Genau.
00:17:43: Wir fahren da auch in allen solchen Prozessen einen kompletten Line-Ansatz und machen die so lang wie möglich und so effizient wie möglich auch vor allem, damit unsere Kunden wirklich damit keinen weiteren Aufwand haben.
00:17:57: Weil das ist das Wichtigste, finde ich.
00:17:59: Die Kunden haben jetzt schon so viel zu tun und wir wollen hier eine Arbeit... von dem Kunden abnehmen und nicht noch mehr Arbeit machen.
00:18:04: Deswegen ist mir das auch mal ganz wichtig, dass ich mit unserem System niemand lange beschäftigen muss.
00:18:10: Es gibt keine großen Schulungen oder sowas, sondern das ist so einfach gebaut, dass das jeder, der schon beim Internet war, beginnen kann.
00:18:17: Und bei Ausfällen, dann kommt ihr raus oder kann das selber repariert werden?
00:18:22: Genau, also wir haben verschiedene Ausfalllevel.
00:18:25: Es gibt manche Ausfälle, die können wir über die Air beheben, wenn wir Softwareprobleme haben.
00:18:30: Es gibt Ausfälle in der Habwehr, da müssen wir dann austauschen und meistens schicken wir dann einfach ein Austauschgerät.
00:18:36: Also unsere Geräte sind ungefähr so groß wie ein Schuckerton und dann kann der Kunde die einfach reinsetzen, das nächste Gerät, das andere geht rausnehmen, zurück schicken und dann ist das so.
00:18:45: Okay,
00:18:49: was habt ihr denn bei der Auswertung oder bei der Kamera überhaupt bei der Erfassung für technische Grenzen?
00:18:54: Also zum Beispiel, wenn wir am Durchsatzmengen denken, Staub auch der natürlich entsteht, gerade in den Lkw, aber auch Verbundwerkstoffen oder sowas.
00:19:03: Also technische Grenzen ist glaube ich, kann man ganz gut so ausdrücken.
00:19:07: Wir sehen... das was sichtbar ist.
00:19:09: Also wir sehen quasi mit unseren Technologien die Oberfläche fürs Material.
00:19:15: Wir können nicht durch das Material durchschauen, das ist keine Technologie wie Röntgen oder Terrahertstrahlung oder ähnliches, wo man quasi ein Gesamtbild bekommt.
00:19:23: Das geht nicht.
00:19:26: Wenn jetzt natürlich der Lkw beplant ist, dann können wir auch schon die Kleine durchschauen.
00:19:30: Das sind so die ganz typischen Concerns.
00:19:33: Staubprobleme hatten wir selten, beziehungsweise fast noch gar nicht.
00:19:36: Das ist was, was wir noch nie erlebt haben bei unseren Kunden.
00:19:39: Das ist auch immer was, was wir am Anfang gedacht haben, wäre vielleicht mehr.
00:19:41: Es ist aber gar nicht... Es ist
00:19:43: auch viel nahe liegen, ne?
00:19:44: Deswegen habe ich auch daran als erst gedacht, genau.
00:19:47: Denkt man auch immer so, also habe ich auch damals gedacht und hat sich rausgestellt, ist wirklich überhaupt gar kein Problem.
00:19:52: Genau, also eigentlich im Grunde genommen ist es nur diese Beschränkungen, wir sehen das was sichtbar ist und wenn es nicht sichtbar ist, also entweder wenn es abgedeckt ist oder es ist versteckt, dann können wir es nicht bewerten.
00:20:02: Das wäre eigentlich jetzt auch meine nächste Frage gewesen, dann nämlich eben genau die Sensortechnik erkennt eben ja die Oberfläche und also wie geht ihr denn damit um, wäre es dann nicht doch eigentlich am besten direkt am Förderband zu schauen, weil man das Material dann ein bisschen Ja, Flächiger liegen hat?
00:20:20: oder was passiert zum Beispiel auch mit Materialien, die nicht sortenrein sind?
00:20:26: Also im Grunde genommen, was passiert Materialien nicht sortenrein sind, das ist eigentlich kein Problem, weil da geben wir eben dann eben den Anteil der jeweiligen Materialien an.
00:20:40: Das heißt dann zum Beispiel jetzt mal Als Beispiel, wir machen das nicht nur für Bauschu, das ist an der Stelle noch zu sagen.
00:20:48: Wir haben auch Kunden, die nutzen das System für Bioabfälle oder für AZV oder für Holzabfälle.
00:20:56: Da geben wir quasi einen Anteil von dem Störstoff im Material an.
00:21:00: Zum Beispiel beim Bioabfall, zum Beispiel den Kunststoffanteil.
00:21:05: Und über den Förderband machen wir auch im Grunde genommen, es gibt Kunden, die haben unser System an allen drei Standorten.
00:21:10: Also im Sinne vom LKW.
00:21:12: abkippen und auf den Förderband.
00:21:14: Und jedes Mal sehen sie quasi mehr vom Material.
00:21:16: Aber wenn das Material ein Förderband ist, kann ich zum Beispiel kein Grunt mehr zuordnen.
00:21:19: Das heißt, du hast bei jedem einzelnen Schritt Pros und Kons, die dafür und dagegen sprechen und du musst ja quasi als Kunden überlegen, wie baue ich jetzt, welche Systeme will ich einbauen, welche Probleme beziehungsweise welche... Beschränkungen kann ich in Kauf nehmen.
00:21:40: Also es gibt die Eier legende Wollmilchsau, wie immer eigentlich nicht.
00:21:44: Deswegen muss man da immer krug in den Prozess rein gucken und sagen, was ist denn grad für dich sinnvoll?
00:21:48: Ja,
00:21:49: so Technologien sind natürlich auch immer ein Kompromiss und man muss sich dann eben für das entscheiden, was dann am meisten Sinn macht.
00:21:56: Welche Genauigkeit hat denn euer System?
00:21:59: Also erkennt ihr solche nur die Abfallschlüsse oder kann auch eine prozentuale Zusammensetzung des Materials erkannt werden?
00:22:05: Wie funktioniert das?
00:22:07: Also Genauigkeit und Eigenschaften würde ich einmal trennen.
00:22:12: In der Genauigkeit kommt es auf das Material an.
00:22:15: Wir haben Materialien, da sind wir bei neun, neunzig Prozent Genauigkeit.
00:22:18: Wir haben Materialien, da sind wir bei ... ... eighty vier und eighty Prozent Genauigkeit.
00:22:24: Das ist so die Range, die es bei uns gibt.
00:22:27: Das machen wir unseren Kunden
00:22:28: ab.
00:22:28: Hast du da Beispiele für?
00:22:29: Ja, ja, klar.
00:22:31: Zum Beispiel Boden, also den Boden zu erkennen, da sind wir bei neun, neunzig Prozent.
00:22:36: Also, Boden erkennen wir immer.
00:22:39: Was schwieriger ist, ist zum Beispiel ein, was haben wir denn jetzt zum Beispiel, ein Gleichschotter zum Beispiel.
00:22:47: Also, ein Gleichschotter zu erkennen, da sind wir jetzt nicht, nicht bei neunzig Prozent oder sechsneunzig Prozent, da sind wir eher in den hohen Achtziger-Prozent-Bereichen.
00:22:56: wird aber immer besser.
00:22:57: Also wir lernen ja mit jedem Datenpunkt dazu und wir trainieren unsere Modelle in so kleinen Interaktionszyklen.
00:23:03: und deswegen, da wären wir dann quasi immer iterativ besser.
00:23:08: Für den Eigenschaften, was wir erkennen können, Abfallschlüsse, Materialzusammensetzung auch zu einem gewissen, in gewissen Grenzen.
00:23:17: Also wir können jetzt nicht bei einem gemischten Bauschiff zum Beispiel sagen, das sind jetzt sechzig Prozent Beton, dreißig Prozent Ziegel, zehn Prozent.
00:23:25: Keine Ahnung.
00:23:26: Holz oder sowas.
00:23:28: Das geht nicht.
00:23:29: Noch nicht.
00:23:29: Das ist unser Ziel für dieses Jahr oder für nächstes Jahr besser gesagt.
00:23:32: Das ist dann quasi die V-II, die wir dann da ausrollen möchten, wie genau das kann.
00:23:37: Aber aktuell ist es noch nicht möglich.
00:23:38: Aktuell beschränken wir uns dann eher quasi noch auf Störstoffe, Kantenlängen und Störstoff.
00:23:43: Erkennen wir zum Beispiel eigentlich alles, was ein Störstoff ist.
00:23:46: Holz, Plastik, etc.
00:23:48: Genau, ja.
00:23:50: Und ab wann entscheidet der Algorithmus, was für ein Abfallschlüssel die Fraktion ist?
00:23:54: Im Grunde genommen haben wir einen großen gelabeltem Datensatz mit kuratierten Bilder und gelabeltem Bilder.
00:24:02: Und wenn der Algorithmus auf dem Bild quasi eine Abfallschlüsse wiedererkennt, dann gibt er den aus.
00:24:09: Okay.
00:24:09: Genau.
00:24:10: Es ist ein bisschen, es tut mir leid mich, die Frage vielleicht auch für die Hörer und Hörerinnen nicht so hundert Prozent genau beantworten kann.
00:24:18: Das ist aber eine schwierige Frage, weil dieser Algorithmic eben so gebaut ist, dass man als Konstrukteur des Algorithmuses bei der Konstruktion nicht weiß, welche Parameter auf dem Bild für die Entscheidung zugänglich sind.
00:24:38: Man kann das dann auch rausgeben über sogenannte Heatmaps, dann kann man sich anschauen, okay, welche Parameter das Bild ist, haben wir so ein Algorithmus am meisten beeinflusst, das geht.
00:24:49: Aber man kann das es nicht im Vorfeld irgendwie einstellen zu sagen, hey, guck mal bitte nur nach dem oder nach dem oder nach dem.
00:24:56: Okay.
00:24:58: Gut, dann würde ich jetzt gerne noch einmal auf die Betreiberseite schauen.
00:25:02: Also gerade wenn wir auf, ich sag mal vergleichsweise günstige Stoffströme schauen, ist es dann trotzdem lohnenswert in... So eine Technik wie eure zu investieren, ich mein klar du sagst natürlich ja, aber ich meine es sind natürlich Investitionen die getätigt werden.
00:25:20: Ist das für Betreiber Lohnswert?
00:25:22: oder hast du da auch?
00:25:23: manche sagen ne also das macht mir einfach den gesamten Prozess zu teuer.
00:25:27: Ja, also erstmal möchte ich mit einem Vorurteil aufräumen, dass ich immer wieder bekomme, dass das eine hohe Investition sei.
00:25:37: Also wir sind ein second largest product, also Service-Modell.
00:25:40: Das heißt im Grunde genommen Zeit der Gründe bei uns eine monatliche Gebühr dafür, dass ihr die Informationen von uns bekommt.
00:25:45: Und diese monatliche Gebühr ist natürlich so bemessen, dass sie von jedem Kunden... gezahlt werden kann, dass jeder Kunde dadurch eine Verbesserung in unserem Prozess hat.
00:25:54: Das heißt, dass wir reden jetzt nicht über irgendwie hunderte Tausende Euro oder sowas von der Technologie, weit, weit davon weg.
00:26:01: Ich möchte am besten dafür einen Beispiel geben.
00:26:03: Und zwar, wir haben natürlich große Kunden, habe ich von uns angesprochen, Arthur Dörner, Heilbed Materials, Zernex, Alba
00:26:12: etc.,
00:26:13: die ganz großen, aber wir haben auch kleinere Kunden.
00:26:18: Die sind... Vielleicht ist immer so sichtbar, aber unser kleinster Kunde hat einen Durchsatz von, ich muss jetzt lügen, meine fünfzehntausend Jahreston, das ist im Baustud sehr, sehr, sehr wenig, wirklich sehr, sehr wenig.
00:26:34: Und der hat unser System.
00:26:36: Warum hat er unser System?
00:26:37: Wir sind ersetzend mit unserem System quasi seinen gesamten Annahme-Prozess.
00:26:42: Das heißt, er hatte davor eine Person in der Waage sitzen, die den ganzen Tag nichts ausgemacht, als zu warten, bis ein Lkw kommt.
00:26:48: Oft kam keiner.
00:26:49: wird gesagt.
00:26:51: Ja, gut, bei fünfzehntausend Tonnen dann.
00:26:53: Kommt euch ja, ich glaube, jeden Tag schon einer, zwei oder so.
00:26:56: Ja, genau, auf jeden Fall.
00:26:58: Ja, es kommen nicht hier minütlich die
00:27:00: Eltern.
00:27:00: Genau, genau, auf jeden Fall hat er die kompletten Prozesse damit digitalisiert.
00:27:03: Und jetzt hat er halt, ob einmal, der hat die Person jetzt nicht rausgeschmissen, aber die kann jetzt in seinem Unternehmen andere Sachen machen, wofür sie auch viel besser gebrauchen kann.
00:27:11: Das heißt, wir haben eine Win-Win-Situation und das hat sich für den mindestens viermal gelohnt, unser System zu installieren.
00:27:18: Obwohl er so sehr klein ist.
00:27:21: Und auf der anderen Seite haben wir einen Kunden, das ist ein etwas größerer Erdbauer, also etwas größer im Sinne von, ich rede es mal schätzen, vierzig, fünfzig, sechszig Mitarbeitende.
00:27:34: Der hat mit uns, der hat damals unser System genommen und wollte aber, dass das noch mehr Arbeit weg nimmt.
00:27:40: Und dann haben wir quasi mit ihm zusammen so eine Self-Service App entwickelt, wo einfach die Fahrer einen QR-Code scannen und sich mithilfe von unserem System vollautomatisch am Platz anmelden können.
00:27:53: Und dieser ganze Wagenprozess etc.
00:27:55: wegfällt so.
00:27:55: Und das ist für die eine riesige Erleichterung, weil die kriegen wie so gerade kein Personal mehr.
00:28:02: Frag mal, was gerade der Fachkräftemangel wirklich bedeutet für die Bauindustrie, das ist krass.
00:28:09: Die freuen sich über jede Tätigkeit, die ihn abgenommen wird.
00:28:12: Die Waage hat sowieso heute schon irgendwie tausend Tätigkeiten, die sie ausführen muss.
00:28:16: Und das heißt, es ist eine Riesenarbeitserleichterung für Mensch, fürs Unternehmen, für den Prozess.
00:28:22: Und ja, deswegen, ich habe noch niemanden erlebt, der mir gesagt hat, hey Max, ihr seid zu teuer, das rächen sich für mich nicht.
00:28:29: Genau.
00:28:30: Das ist ja auch der Idealfall aller digitalen Systeme und gerade auch von KI, dass eben dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort eben die Zeit haben, um andere Tätigkeiten, wichtigere Dinge vielleicht auch zu tun, die eben dann von Menschen nur erledigt werden können.
00:28:45: Ja,
00:28:45: vollkommen richtig, vollkommen richtig.
00:28:46: Ich würde
00:28:47: mich interessieren, also jetzt für alle, die vielleicht neugierig geworden sind oder die vielleicht sich auch so ein System selbst vorstellen könnten, gibt es eine Möglichkeit das zu testen?
00:28:56: Kann man sich das anschauen?
00:28:57: Vor Ort?
00:28:57: bietet ihr das an?
00:28:58: Gibt es sowas wie eine Demo?
00:28:59: Klar, also wir bieten immer gerne Besichtigung an.
00:29:05: Wir haben Kunden von uns, die ja für immer gerne zur Verfügung stehen, dass man sich das vor Ort anschauen kann.
00:29:10: Wir machen immer am ersten, in der ersten Stanz immer so ein kurzes Online-Kennen lernen, wo ich da eine kurze Online-Demo gebe von dem System.
00:29:18: Und wir haben jetzt nicht den klassischen Netflix-Test-Zeitraum, den man haben kann, aber wir geben eine Zufriedenheitsberantie, dass wir sagen, Wenn jemand bei uns unser System haben möchte, dann zahlt er erst dann für die monatliche Gebühr, wenn er auch wirklich mit seinem System zufrieden ist.
00:29:36: Und bis jetzt konnten wir jeden Kunden damit dazu bringen, dass er sagt, finde ich geil, mach ich.
00:29:42: Und ja, ich würde mich freuen, wenn natürlich durch den Podcast und auch durch unser gemeinsames Gespräch noch mehr Leute darauf aufmessern können.
00:29:49: Kontaktdaten sind in den Show Notes auch, also wer da interessiert, gerne einmal reingucken.
00:29:53: Okay, super, da haben wir doch mal einen sehr schönen Rundumblick bekommen.
00:29:57: Ich würde jetzt aber noch zum Abschluss des Podcasts habe ich noch eine Frage übrig, würde mich noch interessieren, weil das hast du eben schon ein bisschen anklingen lassen, aber ich weiß nicht, ob du dazu schon etwas sagen kannst, aber du hast eine V-II angesprochen.
00:30:09: Kannst du dazu schon etwas sagen?
00:30:11: Also wie verbessert sich das System von der V-I zur V-II?
00:30:15: Also im Grunde genommen werden wir einfach die Materialerkennung deutlich, deutlich filigraner gestalten.
00:30:20: Das heißt, wir hatten das eben schon angesprochen.
00:30:22: Wir werden deutlich genauer und auch deutlich filigranes Material erkennen können.
00:30:30: Ja, und wir gehen jetzt auch ständig in neue Stoffströme rein.
00:30:34: Also auch wenn Leute das gehört haben, heute hören und sagen, hey, Ich habe einen ähnlichen Use Case, aber ich habe einen ganz einen Stoffstrom einfach kurz anrufen.
00:30:43: Also ich glaube, Gespräche hat noch nie geschaldet und da können wir uns auch anschauen, was man da, wie man unterstützen kann, wie man helfen kann.
00:30:49: Denn durchs Gespräch entstehen die besten Ideen meiner Meinung nach.
00:30:52: Absolut.
00:30:53: Das ist doch ein schöner Aufruf zum Schluss, den ich gerne so stehen lasse.
00:30:57: Super.
00:30:57: Dann sind wir damit ans Ende gekommen.
00:30:59: Ein sehr, sehr spannendes System.
00:31:01: Und ja, ich bin vor allem auch gespannt, ob es mir vielleicht in Zukunft einmal über den Weg laufen wird und man von euch noch mehr aus der Baubranche hören wird.
00:31:10: Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
00:31:12: Erst mal an dieser Stelle vielen Dank für die Einblicke.
00:31:15: Danke, Max, für deine Teilnahme an diesem Podcast.
00:31:17: Danke dir.
00:31:19: Und ich bedanke mich auch sehr bei Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, für das Einschalten und würde mich sehr freuen, wenn Sie diesen Podcast abonnieren würden.
00:31:28: Mehr Informationen zu den Veranstaltungen der DGAW finden Sie auf unserer Homepage unter www.dgaw.de-veranstaltung.
00:31:39: Viel mehr Informationen zu den Themen der Kreislaufwirtschaft und zu
00:31:43: allen
00:31:43: aktuellen Veränderungen finden Sie im Mitgliederbereich.
00:31:47: Mit einer Mitgliedschaft in der DGAW profitieren auch Sie von unserem Netzwerk.
00:31:53: Treffen auch Sie-Entscheider der Branche und der Politik im Rahmen unserer zahlreichen Veranstaltungen und profitieren auch Sie von Kontakten mit langjähriger
00:32:00: Berufserfahrung.
00:32:01: Sie können sich außerdem auf Fachveranstaltungen zu aktuellen abfallwirtschaftlichen Themen weiterbilden und an Arbeitskreisen teilnehmen und damit branchenrelevante Gesetze durch Stellungnahmen und Positionspapieren mitgestalten.
00:32:13: Mehr Informationen zu einer Mitgliedschaft der DGAW finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage unter dgaw.de-Mitgliedschaft, der Link dazu in den Shownotes.
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